Die Verständigung


Chat-Konventionen
Überall dort, wo Menschen aufeinander treffen, sind bestimmte Regeln erforderlich, um miteinander gut auszukommen. In Chats treffen sich Menschen mit unterschiedlichsten Ansichten und Eigenschaften. Damit wir auch gut miteinander auskommen, bitten wir ganz unten die Regeln zu beachten. Das ist die Etikette der Chatter im Internet. Sie beinhaltet Hinweise, wie man sich selbst verhalten soll und was man von anderen im Chat erwarten kann.


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Glaub nicht alles!

Killuminati Unzensiert (g.u.v – g. Kdos.)

Dieser Chat Kanal ist öffentlich und für jeden zugänglich. Es soll dafür dienen, das wir von unseren Gruppen ‚‚Glaub nicht alles!‘‘ und ‚‚Killuminati ▽ Unzensiert (g.u.v – g. Kdos.)‘‘ die Konversationen oder Streitigkeiten hier diskutieren oder gegeben falls sich mit Kamera-Stream ‘‘face by face‘‘ untereinander aussprechen können.


ChatKodex

Die 10 Regeln:

  1. Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt, der deine Texte liest. Stell dir diesen Menschen vor, und überlege, ob das, was du zu schreiben hast, auch wirklich für ihn lesenswert ist.

  2. Verstecke dich nicht hinter der Anonymität, benutze nach Möglichkeit deinen Klarnamen und schreibe nichts, womit du dich nicht auch identifizieren kannst. Oder anders herum: wenn du das Gefühl hast, dich lieber in der Anonymität verbergen zu wollen, solltest du den Kommentar, der  dich “in den Fingern juckt” vielleicht sowieso lieber bleiben lassen.

  3. Bedenke, dass sich das “Du” als landläufige Anrede im deutschsprachigen Netz durchgesetzt hat und ärgere dich nicht, wenn du nicht “gesiezt” wirst.

  4. Überlege, bevor du schreibst – und lies das Geschriebene noch einmal, bevor du auf “Senden” drückst. Denn gesagt ist gesagt, und gesendet ist gesendet, zurückholen ist fast unmöglich. Achte auch auf Rechtschreibung, Grammatik und Ausdruck – auch wenn es “nur” digitale Kommunikation ist, denn Fehler nerven, wenn man beim Lesen “über sie stolpert”.

  5. Benutze keine Schimpfworte – das Internet ist zwar ein virtueller Raum, aber dennoch das reale Leben, und da soll es bitte höfflich und respektvoll in der zwischenmenschlichen Kommunikation zugehen.

  6. Bedenke, dass geschriebene Worte keine Gestik und Mimik transportieren. Also:
    – drücke dich entweder eindeutig aus,
    – oder nutze “Emoticons” wie z.B. einen “Zwinker-Smiley” (hier eine Übersicht).
    – Übertreibe es aber nicht mit der “Emoticonisierung”! Sie sind eher für den persönlichen Chat mit der besten Freundin gedacht, bei jeglicher Form von allgemeiner Kommunikation sollte man aber das geschriebene Wort vorziehen.


  7. Sei vorsichtig bei ironischen Bemerkungen – zu leicht entstehen hier Missverständnisse, denn wie bereits ausgeführt ist es schwer, geschriebenem Text eine bestimmte Intention mit auf den Weg zu geben.

  8. Nutze nicht zu viele Abkürzungen. Du weißt nicht, ob dein Gesprächspartner alle versteht (die gängigsten Abkürzungen findest du hier).

  9. Wenn dir jemand “blöd kommt”: nicht alles bis zum letzten digital ausdiskutieren, sondern entweder “Gras darüber wachsen lassen” oder in einem persönlichen Gespräch klären. Bedenke, dass u. U. nicht die gesamte Netzgemeinde eine persönliche Auseinandersetzung mit verfolgen möchte.

  10. Rassistische, pornographische, Drogen oder Gewalt verherrlichende Äußerungen sind in jedem Chat verboten und werden ebenfalls mit dem Ausschluss aus dem Chatforum bestraft. Viele der Betreiber speichern die Chatprotokolle und können diese als Beweismittel für eventuelle Rechtsverstöße verwenden

Fazit

Auch wenn viele Menschen denken, das Internet sei “nur” ein vitueller Raum, so findet doch hier “reales” Miteinander statt. Und das sollte stets so gestaltet werden, dass sich alle in der gemeinsamen Kommunikation wohlfühlen können. Es soll nicht zu Missverständnissen oder gar Streit und persönlichen Beleidigungen kommen, und das Internet soll auch kein Raum sein, in dem jeder alles immer kommentiert allein um des Kommentierens willen.

Weiterführende Links
Die Sozialpsychologin Christina Nimmerfroh analysiert, wie es bei scheinbar harmlosen Chats aufgrund von Missverständnissen zu virtuellem Streit kommen kann.


Ergänzende Erläuterungen:
(*)
Zusätzliche Beschreibung zu „Trollen“:
Der Begriff Troll wird in der Netzkultur für eine Person verwendet, die
mit ihren Beiträgen in Diskussionen oder Foren unter Umständen stark
provoziert. Mutmaßliches Ziel des Trolls ist das Stören der ursprünglich
an einem Sachthema orientierten Kommunikation und das Erlangen von
Aufmerksamkeit.

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